ARTE-Die Dokumentation begleitet vier kurdische Kämpfer - zwei Männer und zwei Frauen - quer durch den Irak, von der Grenze zum Iran bis in die Nähe zur Südtürkei. Sie lässt die jungen Menschen zu Wort kommen, die würdevoll, mutig und fest entschlossen ihre Hoffnungen und politischen Träume formulieren. Die Porträtierten kommen vom Lande und aus der Stadt, aus der Türkei, aus Westeuropa, aus Syrien und dem Irak. Sie und ihre Mitstreiter gehören zu einer vom Krieg gezeichneten Jugend, die im Kampf ihre Identität sucht.
AP-Die verbotene Kurdische Arbeiterpartei (PKK) hat am Samstag einen weiteren einseitigen Waffenstillstand angekündigt. Vom (dem morgigen) Sonntag an werde die Gruppe auf bewaffnete Auseinandersetzungen im Kampf um mehr Autonomie im Südosten der Türkei verzichten, berichtete die pro-kurdische Nachrichtenagentur Firat auf ihrer Web-Site. Die PKK folgt damit einem Aufruf des inhaftierten Rebellenführers Abdullah Öcalan, der die Aufständischen am Mittwoch aufgefordert hatte, sich um eine friedliche und demokratische Lösung zu bemühen.
Geschrieben von DENIZ am Sonntag, 01. Oktober 2006
Kurdische Lokalpolitiker in der Türkei vor Gericht
AFP-In der Türkei müssen sich seit Dienstag 56 Bürgermeister aus dem Kurdengebiet vor Gericht verantworten. Bei dem Prozess im südostanatolischen Diyarbakir drohen den Lokalpolitikern Haftstrafen von jeweils bis zu 15 Jahren, wie der türkische Nachrichtensender NTV berichtete. Die Bürgermeister von der Kurdenpartei DTP hatten sich im vergangenen Jahr mit einem Brief an die Regierung Dänemarks gewandt und darum gebeten, den Satellitensender Roj-TV nicht zu verbieten, wie die Türkei das fordert. Da der in Dänemark angesiedelte Sender als Sprachrohr der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gilt, wirft die Staatsanwaltschaft den Bürgermeistern nun Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vor.
Geschrieben von DENIZ am Mittwoch, 27. September 2006
Zusammengefasst enthält das neue Antiterrorgesetz der Türkei folgende Bestimmungen: - Veröffentlichungen, mit denen der Terrorismus unterstützt wird, werden mit einer Haftstrafe zwischen einem und drei Jahren belegt.