Newroz 2011/ Zelte Losung |
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TURKEY AND IRAN |
GREIFEN ZIVILE GEBIETE AN
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Waffenstilstand vorbei |
Neue Phase hat begonnen
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Abdullah Öcalan: Krieg und Frieden in Kurdistan. |
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Stoppt die Hinrichtungen in Iran |
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Schluss mit der Kriminalisierung |
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Pressefreiheit geht uns alle an! |
 Aufruf inhaftierter Journalistinnen und Journalisten an Pressevertreter und JournalistInnenverbände: Pressefreiheit geht uns alle an! Die inhaftierten JournalistInnen in der Türkei haben in einer gemeinsamen Erklärung alle nationalen und internationalen PressevertreterInnen und JournalistInnenverbände dazu aufgerufen, gegenüber den Angriffen auf die Pressefreiheit in der Türkei nicht zu schweigen. Der Schutz der Pressefreiheit gehe alle JournalistInnen und ihre Verbände an, deswegen müsse jede/r auch dieser Verantwortung gerecht werden.
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Erklärung des Volksrats von West-Kurdistan |
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Die Gründung des Volksrats von West-Kurdistan ist ein dynamischer
Schritt auf dem Weg zu einem demokratischen, freien Syrien sowie der
Entwicklung einer demokratischen Selbstverwaltung in West-Kurdistan.
Nach erfolgreichen, freien Wahlen und vielen konstruktiven
Diskussionen erklärte der Volksrat von West-Kurdistan in der
Abschlussresolution seiner ersten Konferenz: „An diesem sensiblen
Zeitpunkt in der Geschichte Syriens und Kurdistans veranstaltete der
Volksrat von West-Kurdistan am 16.12.2011 eine Konferenz an der 335
von 359 gewählten Delegierten teilnahmen. Sie repräsentieren große
Teile der Gesellschaft, Ethnizitäten und Religionen aus den
unterschiedlichen Regionen Syriens und Westkurdistans. Zusätzlich
waren mehrere Gästen anwesend.“
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47 Jahre Haft für Journalisten |
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Das Verfahren gegen das Magazin Özgür Halk (Freies Volk) am 11.
Hohen Strafgerichtshof in Istanbul endete für kurdische Journalisten
mit einer Verurteilung zu hohen Haftstrafen.
Das Gericht verurteilte den Herausgeber des Magazins, Sebahattin
Sürmeli, zu 47 Jahren und weitere sechs Journalisten zu insgesamt
acht Jahren Haft.
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Augenzeugenbericht über das Massaker |
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Der 19-jährige Überlebende
Hacı Encü berichtet gegenüber den Menschenrechtsorganisationen IHD
und MAZLUMDER:
„Am 28.12.2011 um
16:00 Uhr überquerten wir mit einer etwa 40 bis 50-köpfigen Gruppe
die Grenze zum Irak, um Benzin und Lebensmittel zu besorgen. Wir
haben dies nicht beim Militärstützpunkt angemeldet, sie wussten
sowieso, dass wir gehen und zurückkommen würden. …
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Ermordete Dorfbewohner bestattet |
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Zehntausende Menschen beteiligten sich am Wochenende an den
Trauerfeiern für 35 zuvor im türkisch-irakischen Grenzgebiet durch
einen Luftangriff getötete zumeist minderjährige Dorfbewohner in
Uludere in der türkischen Provinz Sirnak. Mit Sprechchören wurde
die Guerilla zu einem Vergeltungsschlag aufgerufen. Unterdessen versuchen regierungsnahe Medien seit Tagen, der
Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) die Schuld für den Luftangriff zu
geben.
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2 Jugendliche in Amed getötet |
 In Amed (Diyarbakır) sind in den frühen Morgenstunden des 31.12. bei Hausdurchsuchungen zwei Personen ums Leben gekommen. Nach offiziellen Angaben haben die Jugendlichen versucht vor der Polizei zu fliehen und sind vom Balkon gesprungen. Augenzeugen jedoch erklärten, dass die zwei Jugendlichen aus dem Haus geführt und anschließend auf offener Straße durch die Polizei ermordet worden sind.
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30.000 auf der Beerdigung der Opfer des Massakers |
 Mehr als 30.000 Menschen nahmen an der Beerdigung der Kurden, die vor zwei Tagen bei dem Dorf Roboskî an der türkisch, irakischen Grenze von der türkischen Armee ermordend worden sind, teil. An dem Trauermarsch nahmen unter anderem auch der Co-Vorsitzende des Kongresses für eine demokratische Gesellschaft DTK Ahmet Turk sowie der Co-Vorsitzende der Partei für Frieden und Demokratie BDP Selahattin Demîrtaş teil.
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Türkische Luftwaffe fliegt Angriff auf kurdisches Dorf: Mehr als 35 zivile Opfer |
 Türkische Armee ermordet mehr als 35 ZivilistInnen Bei einem Angriff der türkischen Luftwaffe auf ein kurdisches Dorf, im Süd-Osten der Türkei, sind nach Angaben der Nachrichtenagentur ANF und eines Abgeordneten der pro-kurdischen Partei BDP mindestens 35 BewohnerInnen getötet worden und weitere 17 Personen werden vermisst. Unter den Toten befinden sich auch Frauen und Kinder. Die Tatsache, dass die türkischen Medien bis dato nicht von diesem Massaker berichten gibt uns ein Indiz, dass diese Angriffe gegen ZivilistInnen als eine weitere Einschüchterungsmethode gegen die kurdischen Freiheitsbestrebungen dienen sollen.
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